Nanotechnologie: kleinste Teile bieten große Chancen

 

Die deutsche Bundesregierung beschreibt Nanotechnologie – neben z.B. Photonik, Mikrosystemtechnik oder auch Biotechnologie – als Schüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. „Nanoforschung und Nanotechnologie verändern unsere Welt, nicht zuletzt bei Energie- und Umweltfragen. Innovative Produkte mit heute kaum vorstellbaren Möglichkeiten erleichtern künftig unser tägliches Leben. Auch in der Medizin zeichnen sich ganz neue Chancen ab, um bisher schwer heilbare Krankheiten in den Griff zu bekommen.“ (Quelle: Deutsche Bundesregierung)

Auch XeenTEC basiert auf neusten Erkenntnissen der Nanotechnologie und ist das Ergebnis langjähriger und internationaler Forschung und Entwicklung. Der Begriff „Nano“ leitet sich aus dem Griechischen ab, bedeutet wörtlich „Zwerg“ und wird als der milliardste Teil eines Meters bezeichnet. Als Grundlage der Forschung zur Nanotechnologie wird das Jahr 1959 bezeichnet, als der amerikanische Physiker und Nobelpreisträger, Richard Feynman, am California Institute of Technology/USA einen Vortrag über Technologien auf mikroskopischer Ebene hielt. Der Titel seines Vortag lautete: “Da unten – im Bereich des Allerkleinsten – liegen viele Möglichkeiten“. Deshalb spricht die Wissenschaft heute über Nanotechnologien anstelle nur von der einen Nanotechnologie. (Quelle: American Physical Society)

In der „Nano-Welt“ erhalten Materialien vollständig andere Eigenschaften als üblich und verändern u.a. Härte oder sonstige physikalische Eigenschaften. Die Einsatzmöglichkeiten der Nanotechnologie sind bereits vielfältig und reichen von der Elektronik-, der Fahrzeugtechnologie bis hin zu Konsumprodukten, Umwelttechnologien und Medizintechnik.

Heutige Anwendungsfelder der Nanotechnologie:

Anwendungsfelder der Nanotechnologie

Charakteristische Eigenschaft von nanotechnologischen Produkten ist die Größe ihrer Oberfläche im Verhältnis zu ihrem Volumen. Bei gleichem Volumen haben diese Produkte eine wesentlich größere Oberfläche als herkömmliche Strukturen. Dies ist der Grund für das extrem gute Haftungsvermögen von Nanoprodukten auf diversen Untergründen.

Auch in der Automobilindustrie wird sehr intensiv mit Nanotechnologie geforscht, um Verschleiß zu reduzieren bzw. Kraftstoff einzusparen. Forschungsprojekte sind z.B. „Nanopartikel im Abgaskatalysator“, „verbrennungsfördernde Nanopartikelzusätze für Treibstoffe“ oder „Nanomaterialien für Elektromobilität“. (Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung)

Die Daimler AG hat mit dem serienreifen Forschungsprojekt „Nanoslide“ in 2013 den Innovationspreis für Prozessinnovation und Klimaschutz erhalten. Durch eine sehr feine Endbearbeitung der ultrafeinen bis nanokristallinen Eisenschicht entsteht eine fast spiegelglatte Oberfläche mit feinen Poren, die die Reibung zwischen Kolbengruppe und Zylinderlaufbahn um bis zu 50 Prozent reduziert. (Quelle: Daimler AG)

XeenTEC nutzt die Nanotechnologie in vergleichbarer Art, um Diesel- und Benzinmotoren durch Reduzierung von Schadstoffemissionen umweltfreundlicher zu machen, den Verschleiß zu reduzieren und gleichzeitig den Kraftstoffverbrauch zu senken. Eine echte Innovation, die jedermann begeistern wird.